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Archivierung – Servicebeschreibung

Der Service Archivierung bietet Organisationseinheiten (Institute, zentrale Einrichtungen) die Möglichkeit, ein bestimmtes Datenvolumen für einen längeren Zeitraum (in der Regel mehrere Jahre) in einer gesicherten Umgebung aufzubewahren. Um die Datensicherheit zu erhöhen, wird dabei je eine Kopie jeder Datei auf zwei unterschiedliche Speichermedien geschrieben. Die Speicherung der Daten erfolgt in mindestens einer Kopie auf Magnetbändern. Die Auswahl und Vorbereitung (Komprimierung (z. B. in tar-/zip Archiv) und z. B. Verschlüsselung) der zu archivierenden Daten erfolgt durch die Nutzenden. Der Zugriff auf die Daten erfolgt nur bei Bedarf, nicht regelmäßig oder automatisiert

Leistungsumfang

Angebotene Funktionen des Service Archivierung:

  • Zentrale Langzeitaufbewahrung von Daten auf Magnetbändern
  • Verwahrung der Bänder in einem besonders geschützten Bereich
  • Datensicherheit durch redundante Kopien der Daten auf unterschiedlichen Speichermedien
  • Sicherstellung des Datenzugriffs für die Zeitdauer der Archivierung
  • Verschlüsselte Kommunikation (TLS) mit dem Frontend-Server des Archivsystems

Service-spezifische funktionale Parameter

  • Austauschprotokoll: FTPS mit TLS-Verschlüsselung
  • Maximales Datenvolumen pro Kennung: Die Vorhaltung der Daten wird quotiert. Für Größe und Anzahl der Dateien gilt:
  • 500 GB (Softquota) mit einer erlaubten Überschreitung von zusätzlichen
    200 GB (Hardquota) für 30 Tage.
    2000 Dateien (Softquota) mit einer erlaubten Überschreitung von zusätzlichen
    200 Dateien (Hardquota) für 30 Tage.

  • Sicherheit: Transportverschlüsselung auf Kontroll- und Datenverbindung
  • Datenvorhaltezeit: 10 Jahre
  • Unterstützte Betriebssysteme:  Keine Vorgaben, die Nutzung hängt von der Verfügbarkeit eines geeigneten Client-Programms ab (FTPS-fähig mit TLS-Unterstützung)

Ausblick

  • Einführung von Gruppenaccounts mit erweiterter Quotierung (Anfang 2017)