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VBA-Programmierung 2013

Integrierte Lösungen mit Office 2013

Dieses Handbuch ist eine unveränderte Seminarunterlage des Herdt-Verlages. Neu: Webcode im Handbuch zum Herunterladen von Beispiel-, Übungs- und Ergebnisdateien

Inhaltsverzeichnis   Leseprobe   

Inhaltsangabe


Voraussichtliche Themen:

  • Anwendungen mit MS Office entwickeln
  • Die VBA-Entwicklungsumgebung
  • Die Sprachelemente von VBA
  • Objektorientierte Programmierung mit VBA
  • Gemeinsam genutzte VBA-Elemente
  • Programmierung der Office-Komponenten
  • Formulare verwenden
  • Integrierte Office-Projekte
  • Kommunikation mit Office-Komponenten
  • Datenbankzugriff
  • Integrierte Anwendungen mit Word
  • Integrierte Anwendungen mit Excel
  • Integrierte Anwendungen mit PowerPoint

Zielgruppe

Professionelle Office 2013-Anwender, VBA-Programmierer

Lernziele

  • VBA-Entwicklungsumgebung und Einführung in die objektorientierte Programmierung mit VBA
  • Objektmodelle der Office-Anwendungen
  • Möglichkeiten für integrierte Lösungen mit den Office Anwendungen kennenlernen
  • Erstellung eigener integrierter Lösungen in allen Office-Anwendungen

Voraussetzungen

Kenntnisse in den Office-Anwendungen und der VBA-Programmierung

Hinweise

Bitte nicht verwechseln: Basic/Visual Basic/VBA:

Basic (Abkürzung für engl. the Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code = Allzweckprogrammiersprache für Anfänger) ist eine alte (1964 entwickelte), einfache Interpretersprache ohne Rekursionen etc. für den Heimcomputer unter MS-DOS. Basic ist »out«.

Visual Basic ist eine zwar auf Basic beruhende, objektorientierte Programmiersprache von Microsoft, die aber inzwischen in keiner Weise mehr mit Basic vergleichbar ist. Sie bietet mächtige Werkzeuge, um mit hoher Geschwindigkeit professionelle Windowsprogramme zu erstellen. Das aktuelle Visual Basic heißt nicht Visual Basic 7.0, sondern Visual Basic.NET (VB.NET).
Das .NET ist dabei mehr als nur ein modischer Namenszusatz, siehe Artikel in BI 356.

VBA (Visual Basic for Application) ist eine eigenständige, objektorientierte Programmiersprache für die MS Office-Anwendungen. Sie dient der Erweiterung des Funktionsumfangs der MS-Office-Produkte und ist in diese integriert.
Ursprünglich hatten die einzelnen Office-Anwendungen eigene, unterschiedliche Makro-Sprachen. Um eine einheitliche Programmierung im Office-Paket zu erreichen, wurde eine einheitliche Programmiersprache für alle Anwendungen entwickelt: VBA.

Zitat aus dem VBA-Handbuch:   Was bedeutet VBA?

Arbeitserleichterung durch Makros

Das Office-Paket enthält eine Sammlung von Anwendungen, mit denen Sie Aufgaben der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenverarbeitung, Präsentation und Planung erledigen können. Sie können alle Anwendungen ohne Programmierkenntnisse einsetzen.
Im Praxiseinsatz der Office-Anwendungen treten häufig immer gleiche Handlungen auf, die zeitsparend automatisch ausgeführt werden könnten. Zu diesem Zweck führte Microsoft so genannte Makros ein, die eine Reihe von Tastaturanschlägen oder Mausbedienungen zu einer Einheit zusammenfassen konnten. Makros waren jedoch keine Entwicklungswerkzeuge für Programmierer, sondern nur Arbeitserleichterungen für die Anwender.
Im Laufe der Zeit wurde die Makro-Sprache der Office-Anwendungen stets erweitert und immer weiter zu einer strukturierten Programmiersprache entwickelt.

Programmierung mit VBA

Die umfangreichen Makro-Sprachen der einzelnen Office-Anwendungen (Excel-Makros, Word-Basic, Access-Basic) erlaubten keine einheitliche Programmierung im Office-Paket. Aus diesem Grund wurde eine einheitliche Programmiersprache entwickelt und in alle Anwendungen integriert: Visual Basic for Applications (VBA).
VBA ist eine objektorientierte, vollwertige Programmiersprache, die sich an Basic anlehnt. Sie verfügt über umfassende Objektmodelle für alle Office-Anwendungen und erlaubt eine strukturierte und modulorientierte Programmierung. Auch wenn VBA speziell auf die Eigenschaften und Anforderungen für den Einsatz innerhalb einer Office-Anwendung ausgerichtet ist, verfügt es über viele Fähigkeiten und Merkmale einer normalen Programmiersprache, wie beispielsweise Delphi oder Visual Basic.
Um die Programmierung zu erleichtern, verfügt das Office-Paket über eine VBA-Entwicklungsumgebung, die als eigenständige Anwendung ausgeführt wird. Die Entwicklungsumgebung bietet Ihnen eine übersichtliche Arbeitsumgebung zum Programmieren, die Ihnen darüber hinaus noch einige Programmierhilfen und Arbeitserleichterungen zur Verfügung stellt.
Makros, die Sie möglicherweise für ältere Office-Pakete erstellt haben, sind auch im aktuellen Office 2013 mit einigen Änderungen lauffähig. So verfügt beispielsweise Word über das Wordbasic-Objekt, das alle alten Makro-Befehle zur Verfügung stellt.

Expertenmeinungen

Das Heft entspricht insgesamt genau meinen Vorstellungen an den Inhalt zu dem Titel. In sehr klarer Art und Weise wird hier in die Programmierung mit VBA eingeführt. Besonders hilfreich sind die Kapitel, in denen es dann um die Kommunikation mit den Office-Anwendungen geht, bis hin zu den integrierten Lösungen. Wer sich mit VBA-Programmierung für alle Anwendungen des Office-Paketes beschäftigen und diese auch nutzen möchte, dem ist dies Heft ein guter Ratgeber.
Dipl.-Ing. Hermann Kühn, Fachreferent für Bauwesen, Technische Universität Hamburg-Harburg, Universitätsbibliothek

 

Das Buch „VBA-Programmierung – Integrierte Lösungen mit Office 2013 liefert einen umfangreichen Überblick über die Möglichkeiten, die die Programmierung mit „Visual Basic for Applications sowohl in den einzelnen Office-Anwendungen als auch anwendungsübergreifend bereitstellt. Der zu Beginn des Buches gegebene Hinweis, dass Programmierkenntnisse für die erfolgreiche Bearbeitung des Textes empfohlen werden, ist ernst zu nehmen. Als erster Einstieg in die (Office-) Programmierung ist dieses Werk nicht konzipiert.
Sind Vorkenntnisse vorhanden, so ermöglicht die Lektüre des Werkes einen schnellen Überblick in das dargestellte Themengebiet. Zum tieferen Verständnis einzelner Themenfelder (z. B. der Programmierung von Access) ist es sicherlich notwendig, ergänzende Materialien heranzuziehen, was bei dem Umfang des Themas aber auch unumgänglich ist.
Die an einigen Stellen eventuell etwas zu „tabellarisch aufgebaute Darstellung bietet insgesamt eine – für einen ersten Überblick – gelungene Darstellung, die zur Vertiefung einzelner Teilgebiete anregen kann. Auch die den einzelnen Kapiteln zugeordneten Beispiele und Übungsaufgaben ermöglichen einen schnellen Zugang zur praktischen Umsetzung des behandelten Stoffes.
Dipl.-Math. Andreas Michels, M.A., Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM), Universität Duisburg-Essen

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