Die Modernisierung erfolgte in drei der jeweiligen Workload angepassten Partitionen. Der MPP-Teilcluster, der aktuell in den Regelbetrieb übergeht, besteht aus 37 Compute-Knoten, die in zwei Partitionen unterteilt sind. 27 Knoten werden wie bisher „shared“ betrieben, können also mehrere Jobs gleichzeitig bedienen. 10 Knoten fahren im sogenannten „single“-Betrieb; sie sind für besonders hoch parallelisierte und optimierte Workloads vorgesehen, die von einer dedizierten Anpassung an die Architektur der Hardware profitieren.
Bereits im September letzten Jahres konnten 9 zusätzliche SMP-Knoten („Shared Memory Processing“) und vier GPU-Knoten („Graphics Processing Unit“) übergeben werden. Die SMP-Maschinen verfügen über jeweils 1 TB Arbeitsspeicher; sie eignen sich für besonders speicherintensive Anwendungen. Die GPU-Knoten dienen als Basis für je vier NVIDIA-H200-Hochleistungs-Grafikprozessoren (4 x 140 GB Grafikspeicher) und bieten eine leistungsstarke Beschleunigung für moderne Workloads wie z.B. maschinelles Lernen. Nähere Informationen zu den Partitionen und ihre optimale Nutzung sind auf der Dokumentationsseite des HPC-Clusters verfügbar [1].
Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich bei allen an der erfolgreichen DFG-Antragstellung, Planung und Umsetzung der neuen Infrastruktur Beteiligten für die wertvolle und engagierte Zuarbeit. Wir freuen uns sehr über diese wesentliche Erweiterung der Cluster-Ressourcen.
Das zentrale Rechencluster wird von mehr als 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der LUH genutzt.
Die Zugangsvoraussetzungen und die Dokumentation für den Dienst „Scientific Computing“ finden Sie hier: [2], [3]. Mit Fragen zum Rechencluster wenden Sie sich gerne an cluster-help@luis.uni-hannover.de.
Immer mehr Institute machen von der Möglichkeit Gebrauch, eigene Hardware zu beschaffen und zu den Bedingungen des Forschungs-Cluster-Housing (FCH) im Cluster zu integrieren [4].