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Neue Rechencluster im LUIS

Neue Rechencluster im LUIS

Der zentrale Rechencluster der Leibniz Universität Hannover konnte durch eine kürzlich von der DFG bewilligte Förderung deutlich ergänzt und teilweise erneuert werden. Alle dadurch neu beschafften Systeme basieren auf AMD-EPYC-Prozessoren mit jeweils 128 CPU-Kernen und verfügen über mindestens 500 GB Speicher.

Die Modernisierung erfolgte in drei der jeweiligen Workload angepassten Partitionen. Der MPP-Teilcluster, der aktuell in den Regelbetrieb übergeht, besteht aus 37 Compute-Knoten, die in zwei Partitionen unterteilt sind. 27 Knoten werden wie bisher „shared“ betrieben, können also mehrere Jobs gleichzeitig bedienen. 10 Knoten fahren im sogenannten „single“-Betrieb; sie sind für besonders hoch parallelisierte und optimierte Workloads vorgesehen, die von einer dedizierten Anpassung an die Architektur der Hardware profitieren.

Bereits im September letzten Jahres konnten 9 zusätzliche SMP-Knoten („Shared Memory Processing“) und vier GPU-Knoten („Graphics Processing Unit“) übergeben werden. Die SMP-Maschinen verfügen über jeweils 1 TB Arbeitsspeicher; sie eignen sich für besonders speicherintensive Anwendungen. Die GPU-Knoten dienen als Basis für je vier NVIDIA-H200-Hochleistungs-Grafikprozessoren (4 x 140 GB Grafikspeicher) und bieten eine leistungsstarke Beschleunigung für moderne Workloads wie z.B. maschinelles Lernen. Nähere Informationen zu den Partitionen und ihre optimale Nutzung sind auf der Dokumentationsseite des HPC-Clusters verfügbar [1].

Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich bei allen an der erfolgreichen DFG-Antragstellung, Planung und Umsetzung der neuen Infrastruktur Beteiligten für die wertvolle und engagierte Zuarbeit. Wir freuen uns sehr über diese wesentliche Erweiterung der Cluster-Ressourcen.

Das zentrale Rechencluster wird von mehr als 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der LUH genutzt.
Die Zugangsvoraussetzungen und die Dokumentation für den Dienst „Scientific Computing“ finden Sie hier: [2], [3]. Mit Fragen zum Rechencluster wenden Sie sich gerne an cluster-help@luis.uni-hannover.de.
Immer mehr Institute machen von der Möglichkeit Gebrauch, eigene Hardware zu beschaffen und zu den Bedingungen des Forschungs-Cluster-Housing (FCH) im Cluster zu integrieren [4].