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Mail-Bearbeitung vom Arbeitsplatzrechner

Die Mail-Bearbeitung vom Arbeitsplatzrechner erfolgt üblicherweise mit einem Mailprogramm (Mail-Client), das mit Hilfe eines Mail-Zugriff-Protokolls (POP oder IMAP) auf den entfernten Mail-Eingangsserver (und damit auf die eigene Mailbox) zugreift und das mit einem Mail-Übertragungsprotokoll (SMTP) über einen Mail-Ausgangsserver Mails ins Internet versenden kann. Selbstverständlich ist der Zugriff auf Ihre Mail-Box geschützt, d.h. der Mail-Abruf vom Mail-Eingangsserver ist nur mit Ihrer persönlichen Benutzername/Passwort-Kombination möglich.

Nachfolgend finden Sie  kurze Anleitungen mit den erforderlichen Schritten zur Konfiguration einiger E-Mail-Programme. Wir beschränken uns auf die erfahrungsgemäß gängigsten Programme sowie bevorzugt auf die Nutzung des Protokolls IMAP für den Posteingangs-Server. Grundsätzlich ist die Konfiguration bei anderen als den hier gezeigten E-Mail-Programmen ähnlich gestaltet, so dass Ihnen diese Dokumentation auch dann weiterhelfen sollte, wenn das von Ihnen bevorzugte Programm nicht genannt wird.

Achtung: Passen Sie bitte die in den Beispiel-Grafiken angegebenen Server-Namen für IMAP- und SMTP-Server den aktuell für Sie gültigen Servern an. Welche das für Sie sind, finden Sie hier.

Mail-Bearbeitung auf den Workstations im Rechenzentrum

Die Benutzer unserer Workstations können nicht mehr auf ihre traditionelle UNIX-Mailbox zugreifen. Sie müssen ein Mailtool verwenden, welches das IMAP-Protokoll versteht und es entsprechend konfigurieren. Programme, die dies leisten, sind Mutt und Pine. Hilfe zum Arbeiten mit diesen Programmen erhalten Sie beim Aufruf der entsprechenden externen Manual-Seiten.

    Weitere Mail-Programme

    Wegen der Vielzahl können wir weitere E-Mail-Programme (z. B. Eudora) nicht unterstützen.

    Insbesondere müssen wir wegen mehrerer ungeklärter Probleme von der Verwendung von fetchmail abraten. Dessen Gebrauch geschieht auf eigene Verantwortung.

    Geschützter Modus über SSL

    Für die Dienste POP3 und IMAP können Sie auch den geschützten Modus über SSL benutzen. Damit erfolgt die Übertragung verschlüsselt und kann nicht 'abgehört' werden. Dies bedingt, dass zu Beginn der Übertragung Zertifikate ausgetauscht werden. Unsere Server verfügen über Zertifikate der Zertifizierungsstelle der Leibniz Universität Hannover. Gibt Ihr Mailtool trotzdem eine Warnung aus, so empfehlen wir Ihnen, dieses Zertifikat dauerhaft für alle nachfolgenden Verbindungen zu akzeptieren.

    POP oder IMAP ?

    POP und IMAP sind Protokolle (Kommunikationsprogramme) für die Behandlung der E-Mails auf dem Mail-Eingangsserver von einem Mail-Clienten-System aus. Beim Einrichten eines E-Mail-Kontos im Mail-Clienten auf dem Benutzersystem ist eines dieser Protokolle zu wählen.

    IMAP (Interactive Mail Access Protocol) bietet umfangreichere Möglichkeiten der Mail-Bearbeitung. So können zunächst nur Headerzeilen einer E-Mail (mit Absender, Betreff etc.) zum Clientensystem geschickt werden und dort kann entschieden werden, ob diese Mail zur Ansicht komplett übertragen werden soll oder ob sie z.B. ohne Übertragung gelöscht werden kann. Desweiteren ist eine Mail-Ablage auf dem Server in verschiedenen Ordnern möglich. Damit kann erreicht werden, dass bei wechseldem Mailzugriff von verschiedenen Standorten und Systemen eine konsistente Mailumgebung vorgefunden wird.  

    POP (Post Office Protocoll) ist ein reines "E-Mail Download-Protokoll", d.h. für jegliche Behandlung einer eingegangenen E-Mail ist zunächst die Übertragung dieser E-Mail vom Mail-Eingangsserver zum Clientensystem (zu Ihrem PC) erforderlich. Eine Mail-Ablage sollte auf Ihrem lokalen System erfolgen, nicht jedoch auf dem Mail-Eingangsserver.