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Forschungscluster-Housing – Servicebeschreibung

Allgemeine Beschreibung

Mit dem Service Forschungscluster-Housing kann einrichtungseigene Hardware zum wissenschaftlichen Rechnen in das bestehende Clustersystem des Rechenzentrums integriert werden (siehe auch den Service Scientific Computing).  Dabei sind bestimmte Hard- und Softwareanforderungen zu erfüllen. Die jeweilige Einrichtung erhält als Kompensation exklusive Rechenzeit auf ihrer eingebrachten Hardware.

Das Rechenzentrum stellt hierfür Infrastruktur bereit. Diese besteht im Wesentlichen aus Klimatisierung, Stromversorgung, USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), Racks und verschiedenen Plattensystemen zur Datenspeicherung. Weiterhin wird die Softwareinfrastruktur bereitgestellt, die zur Administration der Server nötig ist. Dazu gehören Authentifizierung, Betriebssysteme, Batchsystem und Kernelmodule, um auf das parallele Dateisystem zugreifen zu können.

Vorteile für die jeweilige Einrichtung:

  • kein Administrationsaufwand für die Einrichtung.
  • Dedizierter Zugang für Mitglieder der Einrichtung während spezifizierter Zeitintervalle.
  • Einrichtungen können das gesamte Clustersystem nutzen.
  • Reduzierte Beschaffungskosten für Einrichtungen. Dadurch kann mehr Rechenleistung für das gleiche Geld beschafft werden.

Vorteil für die Leibniz Universität Hannover:

  • Idle-Perioden einzelner Cluster-Rechner stehen der Nutzergemeinschaft als Rechenressource zur Verfügung.

Vor einer Beschaffung nehmen Sie bitte Kontakt mit der Scientific Computing Gruppe auf:

Leistungsumfang

Angebotene Funktionen des Service Forschungscluster Housing:

  • Unterstützung beim Kauf neuer Hardware
  • Installation und Verkabelung der Hardware
  • Installation des Betriebssystems (Scientific Linux)
  • Anbindung an das zentrale Storagesystem
  • Anbindung an das zentrale Batchsystem
  • Anbindung an das zentrale Software-Verzeichnis
  • Installation von besonderer Software (falls gewünscht)
  • Software- und Betriebssystemkonfiguration
  • Telefon-Support
  • E-Mail-Support
  • System-Monitoring
  • Kennzahlen zur Auslastung (Rechenleistung, RAM) an den Bereitsteller der Hardware
  • Kosten für den Austausch defekter Hardwarekomponenten gehen zu Lasten des jeweiligen Besitzers

Service-spezifische funktionale Parameter

  • Maximale Wallclocktime eines Rechenjobs: 200 Stunden
  • Initiale exklusive Reservierung der Rechenzeit auf der eigenen Hardware:
    Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 20 Uhr
  • Zugriff zu den Login-Knoten des Clustersystems: 24/7 (außer Wartungszeiten)
  • Wartungszeiten: 2x eine Woche/Jahr für das gesamte Clustersystem (Januar und Juli) nach Ankündigung, sofern mit Nutzungseinschränkungen zu rechnen ist.
  • Direkter SSH-Zugang zum Forschungscluster: Nein, Zugriff erfolgt nur über das Batchsystem
  • Service-Calls an den Hardware-Anbieter erfolgen bevorzugt über das Rechenzentrum
  • Festplattenquota auf den zentralen Storagesystemen: wie im Service Scientific Computing definiert
  • Administrationszugriff: keinen
  • Accountanträge über Scientific Computing