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Software-Updates und -Bugfixes

Software enthält aufgrund ihrer Komplexität, teilweise aufgrund von Designfehlern, eigentlich immer Fehler und Sicherheitslücken. Immer wieder werden solche Lücken auch in älterer und schon mehrfach nachgebesserter Software bekannt und werden meist nach kurzer Zeit von Hackern mit der Absicht ausgenutzt, Viren oder ähnliche Schadsoftware in den Computer einzuschleusen oder den Computer für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Daher ist es unerlässlich, ein einmal installiertes Computersystem immer wieder zu warten und regelmäßig Updates einzuspielen. Dieses muss für das Betriebssystem und für zusätzlich installierte Software erfolgen, viele Programme bieten dafür eine sogenannte Auto-Update-Funktion, die aktiviert werden sollte. Näheres findet man in den Handbüchern und Hilfetexten zu den Produkten aber auch im Internet. Für gewisse Produkte bietet das Rechenzentrum Update-Dienste an:

  • Windows-Desktop ab Vista / -Server ab 2008 und viele MS-Produkte: WSUS (innerhalb der Universität)
  • Sophos-Antivirus Auto-Update (innerhalb der Universität und nach Autorisierung aus dem Internet)

Veraltete Software / End-of-Life

Software hat eine Art Lebenszyklus. Es gibt neuere Versionen, die man neu kaufen bzw. lizensieren und neu installieren muss. Nach dem Erscheinen einer neuen Version wird der Support, d.h. einerseits die Beratung bei Fragen und andererseits die Behebung von Sicherheitslücken mit Updates, irgendwann eingestellt. Wie schnell das geschieht (sofort oder nach einer Frist, häufig mit langfristiger Ankündigung und einer mehrjährigen Support-Garantie), hängt vom Hersteller und vom Produkt ab. Setzen Sie möglichst keine Software ein, für die es keine aktuellen Sicherheits-Updates mehr gibt und informieren Sie Sich rechtzeitig über die Fristen, damit Sie rechtzeitig eine Ablösung der alten Software durch andere Produkte oder neuere Versionen planen und testen können.

Grundsätzlich ist der Betrieb nicht mehr gepflegter Software im Netz der Universität nicht zulässig, vgl. Rundschreiben A 35/2005 und speziell für Windows NT/2000 Rundschreiben A 34/2005. Ein Übersicht über veraltete Betriebssystem-Versionen mit Verweisen auf die Herstellerseiten mit Fristen finden Sie auf der Seite End-Of-Life.