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Volumenlizenzaktivierung am Rechenzentrum

Das Rechenzentrum bietet einen zentralen 'Key Management Service' KMS an. Der KMS -Dienst findet seine Anwendung in der Aktivierung für die zentral vom Rechenzentrum beschafften Microsoft-Betriebssystemlizenzen.

Gemäß dem Präsidiumsbeschluss vom 25. Juni 2014 wurde die Vergabe der kostenlos ausgegebenen DreamSpark-Betriebssystemlizenzen für Institute eingestellt. Die Aktivierung der früher ausgegebenen DreamSpark-Betriebssystemlizenzen über KMS ist lizenzrechtlich nicht zulässig.

Nach Abschluss der Umstrukturierung wird diese Seite voraussichtlich an zentraler Stelle zur Verfügung stehen, bleibt bis dahin aber hier verlinkt.
Weitere Informationen zur neuen Regelung finden Sie auf folgender Seite:

KMS für die LUH 

Über den zentralen KMS-Dienst des Rechenzentrums der Leibniz Universität Hannover, lassen sich im Moment unter Verwendung des Aktivierungsmechanismus VA 2.0, die uniinternen Windows Produkte:

  • Windows 7, 8.1, 10  - Professional, Enterprise, Education Edition
  • Windows Server 2008, 2008 R2, 2012, 2012 R2, 2016 - Standard, Enterprise, Datacenter Edition

aktivieren.

Die Produktaktivierung am zentralen KMS ist nur im internen Datennetz der Universität Hannover (einschließlich VPN- Verbindungen) möglich.

Eine Volumenlizenz Aktiverung über KMS sagt noch nichts über die Lizenzart oder das Vorliegen einer gültigen Lizenz aus, da technisch gesehen beliebig viele Aktivierungen vorgenommen werden können. Zur Optimierung der Lizenzverwaltung an der LUH muss die Zahl der aktuell genutzten KMS-aktivierten Lizenzen (Beschaffung bis 25. Juni 2014) daher per Nutzungsvereinbarung (DreamSpark) oder Rechnungsnachweis (asknet) entsprechend belegt werden können. Ab 26. Juni 2014 werden Betriebssystemlizenzen von Microsoft (Volumenlizenzen) nur noch direkt über das Rechenzentrum bestellt.

Volumenlizenzen sind Upgrade-Lizenzen und setzen eine vorhandene qualifizierende Windows-Version (mind. XP) als Basislizenz voraus. Basislizenzen für ein vorhandenes Upgrade aus dem Microsoft Select Plus-Vertrag bestellen Sie ebenfalls beim Rechenzentrum:

Hier finden Sie Angebote  zu günstigen Konditionen für Arbeitsplatzrechner aus dem Rahmenvertrag mit der Firma Dell.

Verfahren zur KMS-Aktivierung der Windows-Systeme

Neu installierte Rechner müssen innerhalb der ersten Frist von 30 Tage (grace period) aktiviert werden. Danach muss die Erneuerung spätestens alle 180 Tage stattfinden. KMS-aktivierte Rechner versuchen dies automatisch alle sieben Tage.

Bei einer vorhandenen Firewall muss der TCP Port 1688 für den ausgehenden Verkehr freigegeben werden, um eine Nutzung des KMS-Server zu ermöglichen. 

Nach der Installation sind folgende Schritte zur manuellen Aktivierung erforderlich (bei dienstlichen PCs außerhalb des Uninetzes muss zuvor eine VPN-Verbindung aufgebaut werden):

  • Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten (Rechtsklick auf „Eingabeaufforderung“, „Als Administrator ausführen“). Die Eingabeaufforderung finden Sie unter „Alle Programme“ -> „Zubehör“.

  • Geben Sie zunächst (einmalig) den folgenden Befehl ein, um die KMS-Adresse statisch zuzuweisen:

    slmgr -skms kms.uni-hannover.de:1688

  • Eingabe des "KMS Client Setup Key" aus der unten folgenden Tabelle für das entsprechende Windows Operating System.

    slmgr -ipk [KMS Client Setup Key]

    Beispiel: Windows 8.1 Professional
    slmgr -ipk GCRJD-8NW9H-F2CDX-CCM8D-9D6T9

  • Geben Sie nun den folgenden Befehl zur Online-Aktivierung über KMS ein:

    slmgr -ato

Für beide Kommandos wird im positiven Fall eine Erfolgsmeldung, andernfalls eine Fehlermeldung ausgegeben.

Hinweise und Hilfe im Falle einer Fehlermeldung bei Windows 7 Installationen finden Sie in diesem Dokument.

KMS Client Setup Keys


Operating System Edition KMS Client Setup Key
Windows 7 Professional FJ82H-XT6CR-J8D7P-XQJJ2-GPDD4
Windows 7 Enterprise 33PXH-7Y6KF-2VJC9-XBBR8-HVTHH
Windows 8 Professional NG4HW-VH26C-733KW-K6F98-J8CK4
Windows 8 Enterprise 32JNW-9KQ84-P47T8-D8GGY-CWCK7
Windows 8.1 Professional GCRJD-8NW9H-F2CDX-CCM8D-9D6T9
Windows 8.1 Enterprise MHF9N-XY6XB-WVXMC-BTDCT-MKKG7
Windows 10 Professional W269N-WFGWX-YVC9B-4J6C9-T83GX
Windows 10 Education NW6C2-QMPVW-D7KKK-3GKT6-VCFB2

Windows Server 2008  Enterprise

YQGMW-MPWTJ-34KDK-48M3W-X4Q6V
Windows Server 2008 R2 Enterprise 489J6-VHDMP-X63PK-3K798-CPX3Y
Windows Server 2012 Standard XC9B7-NBPP2-83J2H-RHMBY-92BT4
Windows Server 2012 R2 Datacenter W3GGN-FT8W3-Y4M27-J84CP-Q3VJ9

Windows Server 2012 R2 Standard 

D2N9P-3P6X9-2R39C-7RTCD-MDVJX
Windows Server 2016 Standard WC2BQ-8NRM3-FDDYY-2BFGV-KHKQY
Windows Server 2016 Datacenter CB7KF-BWN84-R7R2Y-793K2-8XDDG

Nutzung außerhalb des UNI-Datennetzes

Wenn Sie Windows vom diestlichen PC außerhalb des Uni-Datennetzes über unseren KMS (re-)aktiveren wollen, müssen Sie eine VPN-Verbindung zu unserem Datennetz aufbauen.

Für die Re-Aktivierung von Windows 7, 8 und 8.1 innerhalb des Uni-Datennetzes (einschliesslich VPN) können Sie die oben genannte statische KMS-Zuordnung beibehalten; diese muss nur dann entfernt werden, wenn Sie Windows über einen anderen KMS (re)aktivieren wollen, wie dies zum Beispiel bei einem längeren Aufenthalt an einer anderen Universität gegeben ist.

Folgendes Kommando entfernt die statische KMS-Zuordnung:

slmgr -ckms

FAQs und Problembehandlung

Windows-Aktivierung
Unter „Systemsteuerung > System" sollte der Satz „Windows ist aktiviert" stehen. Es besteht auch die Möglichkeit einer Überprüfung durch die Eingabeaufforderung:

slmgr -dli

Die „grace period“ von 30 Tagen kann je nach Installation bis zu dreimal je 30 Tagen verlängert werden. Misslingt dies über einen Zeitraum von 180 Tagen, verfällt die Aktivierung und das Betriebssystem muss innerhalb von 30 Tagen erneut aktiviert werden.

Folgendes Kommando (in einer Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten) setzt den Aktivierungs-Timer zurück:

slmgr -rearm

Achtung: Ist die „grace-period“ bereits abgelaufen und die Windows Version befindet sich im „Reduced Functionality Mode“, können Sie nur noch den Webbrowser (Internet-Explorer) aufrufen. Öffnen Sie hier durch Eingabe der Adresse c:\windows\system32\cmd.exe eine Eingabeaufforderung (diese hat keine administrativen Rechte) und darin wiederum durch Eingabe des Befehls runas /user:administrator cmd.exe eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten, um den slmgr-Befehl auszuführen.

Fehlercode 0xC004F074 

Trotz Verbindung zum KMS-Server erscheint bei der Aktivierung der Fehlercode 0xC004F074 (KMS nicht gefunden). Häufige Ursache, Datum, Uhrzeit und Zeitzone Ihres Computers sind nicht richtig eingestellt.

Bringt auch jetzt die Aktivierung mit dem KMS-Server noch diesen Fehler, sollte der Zeitdienst synchronisiert werden.Neustart des Zeitdienstes mit

w32tm /resync    wenn auch so kein Erfolg eintritt mit   w32tm /resync /rediscover

Fehlercode 0xC004F035 und 0xC004F059

In einigen Fällen wird die KMS-Aktivierung durch die BIOS Version Ihres Computers verhindert. Diese BIOS-Version enthält eine ungültige ACPI_SLIC-Tabelle. Der vom OEM-Hersteller gesetzte Windows Marker im BIOS wird während der KMS-Aktivierung überprüft und verhindert eine KMS-Aktivierung. Betroffen sind in der Regel Modelle von OEM-Herstellern (z.B. Acer, HP, Lenovo etc.) ohne OEM-Windowslizenz. Ist ein Standard-BIOS Update vom PC-Hersteller verfügbar, eventl. Mainbord-Hersteller, kann der Fehler in der Regel beseitigt werden (siehe Microsoft Hilfe und Support ).

WICHTIG! Vor dem Rechnerkauf beim Hersteller abklären, ob das BIOS eine Aktivierung über KMS zulässt. Weil OEM-Lizenzen praktisch an die Hardware gebunden und nicht übertragbar sind, empfiehlt sich der Erwerb einer Volllizenz (System Builder). Die akutelle Version Windows 8.1 Professional hat ein Downgraderecht auf Windows 7 Professional und ist nicht rechnergebunden. Eine Übersicht über die Lizenzarten.

Gute Erfahrung bezüglich der KMS-Aktivierung haben wir mit Dell Rechnern gemacht. Angebote zu günstigen Konditionen aus dem Rahmenvertrag mit der Firma Dell finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Volume Activation 2.0 finden Sie im Microsoft Technet .

Bei Microsoft kann mit dem Genuine Advantage Diagnstic Tool geprüft werden, ob der Windows Marker in der ACPI_SLIC-Tabelle gesetzt ist oder nicht.
http://support.microsoft.com/kb/942962/en-us