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Dateiservice - WebDAV

Was ist WebDAV?

WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen.

Mittlerweile gibt es für jedes Betriebssystem (inkl. Smartphones) direkte WebDAV-Implementierungen, die es ermöglichen, WebDAV ins System einzubinden oder zumindest per Dateimanager darauf zuzugreifen.

Da auch Benutzerrechte unterstützt werden, ist es eine echte und weitaus sicherere Alternative gegenüber Samba- oder Windows-Freigaben, besonders beim Fernzugriff. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine WebDAV-Freigabe für Portscanner weit weniger offensichtlich ist als eine Windows-, Samba- oder NFS-Freigabe und damit zusätzlich die Angriffsfläche minimiert.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Webdav, Stand: 05. März 2015)

WebDAV erleichtert also den Datenaustausch über das Internet, insbesondere für überregionale Arbeitsgruppen. Man kann WebDAV quasi als Dateiablage im Netz betrachten.

Die gängigen Office-Pakete sind in der Lage, Dokumente direkt in WebDAV-Ordnern zu öffnen und zu bearbeiten. Das heißt, Dokumente, die zentral vorgehalten und bearbeitet werden sollen, müssen nicht erst heruntergeladen, verarbeitet und wieder hochgeladen werden. Man kann ein Dokument direkt auf einer solchen WebDAV-Ressource öffnen. Da WebDAV über einen Locking-Mechanismus verfügt, wird automatisch vermieden, dass mehr als eine Person gleichzeitig an einem Dokument Änderungen vornimmt.

Wer kann den Service nutzen? 

Alle User, die mittels der Projektablage Zugriff erhalten haben.

Wie funktioniert der Service?

User, die berechtigt sind, eine WebDAV-Ressource zu nutzen, besitzen einen Account mit Benutzernamen und Passwort. Den Account vergibt der verantwortliche Admin, der die Ressource beim Rechenzentrum mittels der Projektablage eingerichtet hat, in Eigenregie. Jede Ressource besitzt einen eindeutigen Namen und kann über Webadressen der Form

https://dav.projekt.uni-hannover.de/<RESSOURCENNAME >

erreicht werden. Die Nutzung geschieht entweder direkt aus einer Anwendung heraus, sofern die Anwendung WebDAV unterstützt (Office-Pakete tun das meistens) oder man hängt die Ressource als sogenannten Webordner über das Betriebssystem ein. In letztem Fall verhält sich der Ordner wie eine lokale Festplatte. Die dritte Möglichkeit der Nutzung geschieht mit einem Webbrowser (Firefox, Safari oder Internet-Explorer). Diese letzte Möglichkeit funktioniert immer.

Windows macht unter Umständen Probleme bei der Nutzung von WebDAV-Ressourcen auf Betriebssystem-Ebene. Leider können wir hier keinen Königsweg angeben, der immer funktioniert.

Auf der rechten Seite ist die Nutzung von WebDAV für die verschiedenen Betriebssysteme verlinkt.

Sollten Sie den WebDAV-Server mit einem dezidierten Programm unter Windows ansteuern wollen, empfehlen wir den freien Klienten WinSCP (http://winscp.net/eng/docs/lang:de).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Support.