Ein im Sinne der E-Mail-Richtlinie der LUH verwendbarer E-Mail-Client ist Software, die gewissen Qualitätssicherungs-Standards genügt und die die Zugangsdaten zu den E-Mailboxen lokal, d. h. insbesondere nicht in der Cloud des Software-Anbieters speichert. In der Regel sind dies die den jeweiligen Plattformen beiliegenden E-Mail-Programme wie z. B. Mozilla Thunderbird, Evolution, Apple Mail, Microsoft Outlook und andere. Grundsätzlich können E-Mail-Clients, zu denen wir Anleitungen anbieten, verwendet werden.

Leider werden auch vermeintlich lokale E-Mail-Clients angeboten, die jedoch die Zugangsdaten nicht auf dem Endgerät speichern, sondern in der Cloud des Software-Anbieters. Die Zugriffe auf die LUH-E-Mailbox erfolgen nicht über eine direkte Verbindung vom Client zu unseren E-Mailservern, sondern über einen Zwischen-Server des Anbieters. Damit der Server des Anbieters sich anstelle des Endgeräts mit unseren E-Mailservern verbinden kann, müssen die Zugangsdaten dort gespeichert werden. Ein solches Vorgehen verstößt gegen die geltende Nutzungsordnung des LUIS, die ausdrücklich ausschließt, Zugangsdaten zu Systemen des LUIS auf Systemen Dritter zu hinterlegen.

Dieses Prinzip wird oftmals bei mobilen E-Mail-Clients angewendet. Oft werben die Anbieter mit "E-Mail Portal", "Unified Mailbox", "Smart Mailbox" o. ä.

Beispiele für unzulässige E-Mail-Clients im Sinne der E-Mail-Richtlinie der LUH sind

myMail (My.com)
Canary Mail
Edison Mail

(die Liste befindet sich im Aufbau)